Future Healthcare - das neue Bild des Menschen
 

7. und 8. Juli 2004, Kongresszentrum Heidelberg

05.07.2004: Internationale Konferenz „Zukunft der Medizin“ tagt am 7. und 8. Juli 2004 in Heidelberg.

Ministerpräsident Erwin Teufel: „Kongress ist Leitveranstaltung für Gesundheitswirtschaft des 21. Jahrhunderts“.


 
Zwei Tage lang wird Heidelberg zum Mittelpunkt in Sachen Gesundheit. Auf der Konferenz „Zukunft der Medizin“ treffen sich weltweit renommierte Wissenschaftler, um über zentrale Gesundheitsthemen zu diskutieren. Ministerpräsident Erwin Teufel würdigte den Kongress am Montag (5. Juli 2004) in Stuttgart als „Leitveranstaltung für die Gesundheitswirtschaft des 21. Jahrhunderts“.

In der baden-württembergischen Universitätsstadt treffen sich am 7. und 8. Juli 2004 mehr als 300 nationale und internationale Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik sowie Organisationen und Institutionen. Sie diskutieren über den medizinischen Fortschritt in Diagnostik und Therapie, die Anforderungen an das Gesundheitssystem und die Einbeziehung und Selbstverantwortung des Patienten. „Kongresse wie diese können dazu beitragen, dass die Herausforderungen und Chancen der modernen Medizin sinnvoll genutzt und strukturelle Veränderungen in der Gesundheitspolitik dynamisch angegangen werden“, sagte der baden-württembergische Ministerpräsident.

Veranstaltet wird die erste in Europa stattfindende interdisziplinäre Konferenz dieser Art von der Burda Akademie zum Dritten Jahrtausend und Hubert Burda Health in Zusammenarbeit mit dem Land Baden-Württemberg. Die Konferenz findet in Heidelberg im Kongresszentrum statt.

Die Teilnehmer erwartet ein hochkarätig besetztes Konferenzprogramm: Richtungsweisende Vorträge sind zu erwarten. Es kommen u. a. der Hirnforscher Antonio Damasio von der University of Iowa, Claus Bartram, Direktor des Instituts für Humangenetik der Universität Heidelberg, der Anti-Aging-Forscher Michael D. West, der Radiologe Dietrich Grönemeyer von der Universität Witten-Herdecke, Alexander Woll von der Sportfakultät der Universität Karlsruhe und Otmar Wiestler, Vorstand des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg.

„Heidelberg ist als Austragungsort für die Konferenz optimal“, so der Ministerpräsident weiter. Das Land Baden-Württemberg und der Rhein-Neckar-Raum im Besonderen gehörten zu den bedeutendsten Forschungs- und Entwicklungsregionen in Deutschland. Neben der Universität Heidelberg, dem Universitätsklinikum Heidelberg, dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und dem Europäischen Laboratorium für Molekularbiologie (EMBL) hätten schließlich mehrere Institute der Max-Planck-Gesellschaft sowie Institute der Fraunhofer-Gesellschaft in der Region ihren Sitz. Heidelberg sei ebenfalls eines der wichtigsten Zentren für moderne Biotechnologie, ein Bereich, wo das Land Dank seiner Forschungseinrichtungen, Unternehmen und leistungsfähigen BioRegionen eine Spitzenstellung einnehme.

„Kein anderes deutsches Land investiert in Forschung und Entwicklung so viel wie Baden-Württemberg“, betonte Ministerpräsident Erwin Teufel. Mit rund 4,0 Prozent des Bruttoinlandsproduktes nimmt Baden-Württemberg - national und international betrachtet - eine absolute Spitzenposition ein. Der Bundesdurchschnitt lag bei 2,5 Prozent, der EU-Durchschnitt bei 1,9 Prozent. Selbst Nationen wie Japan und die USA wenden mit 3,1 und 2,8 Prozent des jeweiligen Bruttoinlandsprodukts weniger für Forschung und Entwicklung auf als Baden-Württemberg.

Flankiert wird der Kongress durch Ausstellungen von Biotechnologieunternehmen und Gesundheitseinrichtungen. Mit ausgewählten und innovativen Beispielen demonstriert beispielsweise die BIOPRO Baden-Württemberg GmbH gesundheitsbezogene Forschung.
28.06.2004: Die Zukunft der Medizin – Health Care Konferenz auf höchstem Niveau
Die international besetzte Konferenz Die Zukunft der Medizin – das neue Bild des Menschen, die am 07. und 08. Juli 2004 im Heidelberger Kongresszentrum stattfindet, beschäftigt sich fächerübergreifend mit den wichtigsten Gesundheitsthemen der Gegenwart und Zukunft.
 
Zwei Tage lang werden renommierte Referenten, wie z.B. Antonio Damasio, Juan Enriquez, Dietrich Grönemeyer, David Spiegel und Michael D. West in Heidelberg über die Neuentwicklungen bei Diagnose und Therapie – wie etwa Body-Scans oder Stammzellentherapie - der großen Volkskrankheiten wie Herz-Kreislauferkrankungen, Krebs und Diabetes referieren. Die Rolle von Prävention, Patienteninformation und Selbstverantwortung im Sinne einer gesundheitsbewussten Lebensführung stehen hierbei ebenso zur Diskussion, wie die Frage nach einer erfolgreichen Verbindung von Hightech und Lowtech für die Medizin der Zukunft. Einen weiteren Themenschwerpunkt bildet die Gen- und Biotechnologie. Zu den Themenfeldern stellen Partner und Unternehmen ihre innovativen Ansätze während der Konferenz in Ausstellungen vor.

Die Konferenz richtet sich bewusst an ein interdiszplinäres Publikum, das sich aus Wissenschaftlern, Medizinern, Entscheidern in Verbänden, Organisationen und Unternehmen zusammensetzt. Unternehmensvertreter stellen beispielsweise auf dem Forum „Corporate Health“ unterschiedliche Modelle der betrieblichen Gesundheitsförderung vor. Sie diskutieren anhand von Fallbeispielen mit Wissenschaftlern, Vertretern von Krankenkassen und Verbänden über Kosten-Nutzen-Effekte und Trends wie etwa „Work-Life-Balance“- Programme.

Für Gesundheitspolitik und Verbraucherschutz haben diese Themen bereits hohe Relevanz. So forderte etwa Verbraucherschutzministerin Künast für schwergewichtige Kinder, Jugendliche und Erwachsene neue Konzepte, um Herz-Kreislauf Erkrankungen und der drohenden Volkskrankheit Diabetes präventiv entgegenwirken zu können. Der jüngste Diabetiker Deutschlands, der unter der so genannten „Altersdiabetes“ leidet, ist fünf Jahre alt. Es gilt mit konkreten Lösungsansätzen dieser nicht nur für das Gesundheitssystem gravierenden Entwicklung entgegenzuwirken.

Die Konferenz Die Zukunft der Medizin – das Neue Bild des Menschen setzt genau an diesem Punkt an. Der Forderungskatalog der „Heidelberger Erklärung“, der am zweiten Konferenztag vorgestellt wird, bietet konkrete Lösungsansätze zu dem Schwerpunktthema Diabetes an. Namhafte Wissenschaftler, Organisationen und Verbände stehen mit Ihrer Unterschrift für die Umsetzung dieses Forderungskataloges ein.

„Die Gesundheitsprobleme der Gegenwart und Zukunft sind nur durch einen Paradigmenwechsel im Gesundheitswesen und durch interdisziplinär arbeitende Netzwerke zu bewältigen“, so Dr. Christa Maar, Präsidentin der Burda Akademie zum Dritten Jahrtausend.

„Wir wollen eine interdisziplinäre Plattform schaffen, auf der Chancen und Perspektiven von Gesundheit in Deutschland und die Rolle von Kommunikation diskutiert werden. Es geht um Agendasetting, aber auch darum, Innovations- und Standortchancen aufzuzeigen,“ bestätigt Dr. Marcel Reichart, Director Hubert Burda Health.

Aktuelle Programminformationen und Bildmaterial sowie die Möglichkeit der Online-Anmeldung finden Sie unter: www.future-healthcare.de

Die internationale Konferenz Die Zukunft der Medizin wird gemeinsam von der Burda Akademie zum Dritten Jahrtausend und Hubert Burda Health in Zusammenarbeit mit dem Land Baden-Württemberg veranstaltet. Sie findet erstmals am 07.07. - 08.07.2004 im Heidelberger Kongresszentrum statt.
24.06.2004: 12 Punkte für Koferenz "Die Zukunft der Medizin"
Die Zweitägige Konferenz „Die Zukunft der Medizin“, die am 07.07.-08.07.2004 im Konferenzzentrum in Heidelberg stattfindet, ist von der Landesärztekammer Baden-Württemberg als ärztliche Fortbildung zertifiziert und mit 12 Punkten anrechenbar.
 
Voraussetzung für den Erhalt des Fortbildungszertifikates ist die nachweisliche Teilnahme an beiden Veranstaltungstagen. Das Zertifikat kann am 08.07.04 ab 15.00 Uhr im Tagungsbüro für akkreditierte Teilnehmer ausgestellt werden.

Die Konferenz wird von der Burda Akademie zum Dritten Jahrtausend und Hubert Burda Health in Kooperation mit dem Land Baden-Württemberg ausgerichtet. International renommierte Referenten beschäftigen sich während der zweitägigen Konferenz mit den Neuentwicklungen bei Diagnose und Therapie der großen Volkskrankheiten wie z.B. Krebs, Herz-Kreislauf und Diabeteserkrankungen. Die Verbindung von Hightech und Lowtech, die Selbstverantwortung und Miteinbeziehung des Patienten bilden ebenso wie die Primärprävention thematische Schwerpunkte der Konferenz.
Informationen zu Programminhalten, Referenten sowie die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie unter: www.future-healtcare.de .